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Falschgeld aus dem Darknet: Falsche Fuffziger im Norden

Kriminalität Falschgeld aus dem Darknet: Falsche Fuffziger im Norden

Die Zahl der Falschgeldfälle in Schleswig-Holstein hat sich nach Angaben des Landeskriminalamtes in diesem Jahr stark erhöht. Bis zum Donnerstag seien über 2400 Fälle registriert worden, teilte das LKA am Freitag mit.

Kiel. In den beiden Jahren zuvor waren es jeweils knapp 1400 und 2012 noch 590. Besonders beliebt bei den Fälschern sei nach wie vor die 50-Euro-Note, gefolgt vom 20-Euro-Schein.

Zunehmend Sorgen bereite den Ermittlern die leichte Verfügbarkeit von Falschgeld im sogenannten Darknet - einem abgeschotteten Bereich des Internets -, sagte ein Sprecher. Die Blüten würden - neben Waffen und Rauschgift - auf speziellen Verkaufsplattformen innerhalb geschlossener Gruppen vertrieben. Mit einem einfachen Klick können dort Päckchen von 20 bis 200 hochwertigen und meist aus Italien stammenden Druckfälschungen erworben werden, zu 15 bis 20 Prozent des Nennwertes. Der Besteller wiege sich in Sicherheit, da die Anbieter alle Möglichkeiten zur Verschleierung nutzten. Dennoch müssten die Bezieher auch im Nachhinein mit ihrer Entdeckung rechnen, sagte der Leiter der LKA-Falschgeldstelle, Rüdiger Richert. Es drohten Freiheitsstrafen ab einem Jahr.

dpa

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