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Spezialfirma untersucht Schäden

Entwarnung am Rathaus Spezialfirma untersucht Schäden

Risse in Sockeln, eindringendes Wasser und Frost: Eine Spezialfirma hat den Grund für die herabstürzenden Fassadenteile vom Hamburger Rathaus gefunden.

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Der Steinmetz Dragan Anic kontrolliert in Hamburg Fassadenteile des Rathauses. Vom Hamburger Rathaus sind am Wochenende einige Fassadenteile heruntergefallen. Die bis zu 15 Zentimeter großen Steinbrocken hätten aber laut eines Feuerwehrsprechers niemanden verletzt. 

Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa

Hamburg. Entwarnung am Hamburger Rathaus: Nachdem Fassadenteile des Hamburger Rathauses am Wochenende auf den Gehweg gestürzt sind, hat eine Spezialfirma die betroffenen Stellen an dem mehr als alten Gebäude gesichert. Die einseitige Sperrung der Großen Johannisstraße könne damit vorerst aufgehoben werden, sagte der stellvertretende Senatssprecher Sebastian Schaffer am Montag.

Die beauftragten Steinmetze ließen sich am Montag mit einem Kran in gut 30 Meter Höhe bringen, um die Art und Dauer der notwendigen Reparaturen abzuschätzen. „Nach vorläufiger mündlicher Auskunft ist Wasser in den Sockel eines der Ziertürmchen im oberen Bereich des Rathauses eingedrungen“, erklärte Schaffer. Der Frost habe dann dafür gesorgt, dass sich Teile des Sockels gelöst haben.

Die beauftragte Firma habe den betroffenen Sockel mit Draht gesichert. Das gelte auch für einen weiteren Sockel, der ebenfalls einen Riss aufwies und mit Draht und Spanngurten befestigt wurde. „Dieser Zierturm muss restauriert werden“, sagte der Sprecher.

Sobald ein schriftlicher Bericht der Baufirma vorliege, werde entschieden, ob weitere Untersuchungen an anderen Gebäudeteilen erforderlich sind. „Es liegt nahe, dass alle vergleichbaren Ziertürme auf dem Rathaus entsprechend überprüft werden“, betonte der Sprecher.

Am Samstag waren bis zu 15 Zentimeter großen Steinbrocken an drei Stellen in der Nähe eines Blitzableiters heruntergefallen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sperrte daraufhin jedoch den Gehweg und ein Fahrstreifen zwischen dem Rathausmarkt und der Zufahrt zum Innenhof des Rathauses.

Mit einem Kran ließen sich am Montag Steinmetze in gut 30 Meter Höhe bringen, um die Art und Dauer notwendiger Reparaturen abzuschätzen. Die bis zu 15 Zentimeter großen Steinbrocken waren am Samstag an drei Stellen in der Nähe eines Blitzableiters heruntergefallen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sperrte daraufhin den Gehweg und ein Fahrstreifen zwischen dem Rathausmarkt und der Zufahrt zum Innenhof des Rathauses gesperrt.

dpa

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