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Feuer an Veranstaltungsbühne war Brandstiftung

Brände Feuer an Veranstaltungsbühne war Brandstiftung

Das Feuer, das am Dienstag eine Veranstaltungsbühne an der Hamburger Reeperbahn zerstört hat, ist vorsätzlich gelegt worden. "Wir gehen sicher von Brandstiftung aus", sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

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Die Veranstaltungsbühne wurde vorsätzlich in Brand gesetzt.

Quelle: Bodo Marks/Archiv

Hamburg. Weitere Details wollte er dazu nicht nennen. Dass das Feuer so heftig wütete, habe an mehreren Behältern mit brennbarer Flüssigkeit gelegen, die an der Bühne lagerten. Zwei Zehn-Liter-Kanister mit Diesel dienten zum Betrieb der Anlage, die mit Hilfe von Motoren auf Schienen bewegt werden konnte. In zwei weiteren Fünf-Liter-Behältern lagerte ein Benzin-Öl-Gemisch, das als Schmiermittel benutzt wurde.

Das Feuer an der West-Bühne auf dem Spielbudenplatz hatte so stark gequalmt, dass Anwohner Fenster und Türen geschlossen halten sollten. Die Reeperbahn musste vorübergehend voll gesperrt werden. Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr waren Teile der Deckenkonstruktion der acht Meter hohen Bühne eingestürzt. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch unklar, Menschen wurden nicht verletzt. Auf dem Spielbudenplatz finden häufig Konzerte statt, am bekanntesten ist alljährlich die offizielle Deutschland-Party zum Eurovision Song Contest. Seit ein paar Jahren nutzt der NDR dafür aber die Ost-Bühne.

dpa

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