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Feuerwehr mahnt: "Bei Stau Rettungsgasse bilden"

Verkehr Feuerwehr mahnt: "Bei Stau Rettungsgasse bilden"

Zu Ferienbeginn hat der Landesfeuerwehrverband an Autofahrer appelliert, in Staus Rettungsgassen freizuhalten. Nur so könnten Einsatzkräfte bei Unfällen schnell Hilfe leisten, sagte der stellvertretende Verbandsvorsitzende Ralf Kirchhoff am Freitag.

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Eine Rettungsgasse kann Leben retten.

Quelle: Patrick Seeger/Archiv

Kiel. Die Regel sei ganz einfach, sagte er. "Fahrzeuge auf der rechten Fahrspur fahren ganz nach rechts, die auf der linken Spur ganz nach links", sagte er. Bei drei Fahrspuren je Richtung müsse die Gasse zwischen der linken und der mittleren Spur gebildet werden.

Die Rettungsgasse ist in Deutschland seit 1982 vorgeschrieben. Autofahrer, die sich nicht daran halten, müssen mit einem Verwarnungsgeld von 20 Euro rechnen. "In Österreich werden uneinsichtige Autofahrer dagegen mit bis 2180 Euro zur Kasse gebeten", sagte Kirchhoff. Der Standstreifen werde von den Einsatzkräften ungern benutzt, weil er oft nicht auf ganzer Länge ausgebaut sei und zudem unvermutet durch liegengebliebene Fahrzeuge blockiert sein könne, sagte er.

dpa

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