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Flensburger liefern Mega-Rumpf aus

Schleswig-Holstein Flensburger liefern Mega-Rumpf aus

Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft hat erstmals in ihrer Geschichte einen Rumpf für eine Mega-Jacht abgeliefert. Der knapp 98 Meter lange Rumpf ist für den Neubau „6501“ der Werft Abeking + Rasmussen aus Lemwerder bei Bremen bestimmt.

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Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft hat erstmals in ihrer Geschichte einen Rumpf für eine Mega-Jacht abgeliefert.

Quelle: Frank Behling

Flensburg. Am Wochenende wurde der Rohbau der neuen Mega-Jacht von den Schlepper „Ems Pull“ und „Parat“ durch den Nord-Ostsee-Kanal zur Nordsee gebracht. Inzwischen liegt das Schiff zur Ausrüstung in Bremerhaven. Dort kommen sollen die Aufbauten und die edle Innenausstattung montiert werden.

Bei der Baunummer „6501“  handelt es sich dabei um eine Weiterentwicklung der 2007 von Abeking & Rasmussen gebauten 68-Meter-Megajacht „Aviva“. Zehn Jahre nach der Ablieferung bekommt die „Aviva“ 2017 nun eine 30 Meter lange Nachfolgerin. Zum Eigner der neuen Jacht, hüllt sich die Werft jedoch in Schweigen. Die heutige „Aviva“ war 2007 als dritte Luxusjacht mit diesem Namen für den britischen Unternehmer und Milliardär Joe Lewis gebaut worden.   

Ob auch der Neubau „6501“ in zwei Jahren an Joe Lewis übergeben wird, wird erst nach der Endausrüstung sichtbar, wenn die Baunummer „6501“ durch einen Namen ersetzt wird.  Die Form der 98 Meter langen „6501“ gleicht jedoch in vielen Punkten exakt der 30 Meter kürzeren „Aviva“.  

In der Geschichte der Werft Abeking & Rasmussen ist es der größte Neubau. Da die Werft an der Weser aus allen Nähten platzt, hatte sie den Auftrag für den Bau des Rumpfes an die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft vergeben, die in diesem Frühjahr noch Lücken in der Auslastung hatte. Inzwischen ist die Werft in Flensburg aber zumindest bis Anfang nächsten Jahres wieder mit drei Neubauten ausgelastet.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH