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Flucht vor Polizei: Verdächtiger springt in Binnenalster

Kriminalität Flucht vor Polizei: Verdächtiger springt in Binnenalster

Ein 27-jähriger Mann ist Mittwochnacht während einer Polizeiüberprüfung in die Hamburger Binnenalster gesprungen. Der Mann wurde verdächtigt, Haschisch gekauft zu haben, wie die Polizei am Donnerstag berichtete.

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Tütchen mit einem aufgedruckten Hanfblatt.

Quelle: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Hamburg. Während des Polizeieinsatzes kamen etwa 60 Personen auf die Polizisten zu, die sich mit dem 27-Jährigen solidarisierten. Die Beamten wurden nicht konkret angegriffen, sagte eine Polizeisprecherin. Ein 24-Jähriger provozierte die Beamten und erhielt zunächst einen Platzverweis, den er jedoch verweigerte. Er wurde daraufhin in Gewahrsam genommen.

Die Beamten waren zu einem Einsatz am Jungfernstieg gerufen worden, weil es angeblich zu einer Schlägerei zwischen einer 17- und einer 18-Jährigen gekommen war. Am Einsatzort erfuhren die Beamten, dass ein 27-jähriger Mann von der 18-jährigen Hamburgerin Drogen gekauft hatte. Die Polizei überprüfte den Mann und stellte eine kleine Menge Haschisch sicher. Bei der Kontrolle seines Rucksackes rannte der Mann plötzlich davon und sprang in die Binnenalster. Polizeibeamte zogen ihn unverletzt aus dem Wasser und nahmen ihn vorläufig fest. In dem Rucksack waren 14 Beutel, in denen nach Polizeiangaben vermutlich Haschisch war. Gegen die 18-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet.

dpa

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