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Flüchtling ertrinkt in Hamburger Badesee

Allermöher See Flüchtling ertrinkt in Hamburger Badesee

Es war der Sommerauftakt am Allermöher See: Viele Badegäste erfreuten sich an den heißen Temperaturen und der strahlenden Sonne. Auch eine Gruppe minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge hatte den Badesee besucht - am Abend wurde einer von ihnen tot aus dem Wasser gezogen.

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Rettungskräfte und Taucher suchten im Allermöher See in Hamburg nach einem 17-Jährigen, der später tot geborgen wurde.

Quelle: Bodo Marks/dpa

Hamburg. Bitteres Ende eines Badeausflugs: In Hamburg ist ein 17 Jahre alter Flüchtling aus Eritrea im Allermöher See ertrunken. Der junge Mann war in einer Einrichtung für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge am Kurfürstendeich untergebracht und hatte mit anderen Flüchtlingen am Sonnabend den Allermöher See besucht.

Er sei um 15 Uhr das letzte Mal gesehen worden, hieß es bei der Feuerwehr. Gegen 20 Uhr alarmierte die Gruppe der Flüchtlinge die Badeaufsicht Sicheres Wasser e.v. (SiWa). Als sie den 17-Jährigen nach einer halben Stunde nicht finden konnten, riefen sie die Feuerwehr.

Die neun Wachhabenden hatten vorher keine Kenntnis eines vermissten Jugendlichen, betonte die Sprecherin des SiWa, Monika Retzlaff. Die Feuerwehr war mit 44 Einsatzkräften am Allermöher See. „Wir haben gleich Taucher reingeschickt, konnten die Person aber nur noch tot bergen“, sagte der Sprecher.

Warum die Gruppe so spät Hilfe geholt hatte, konnten zunächst weder Polizei noch Feuerwehr sagen. Auch die genauen Umstände sind noch unklar. „Unsere Flagge ist auf Halbmast gehisst, um unsere Trauer zu bekunden“, sagte Retzlaff.

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