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Frachter sitzt weiterhin fest

Langeoog Frachter sitzt weiterhin fest

Der vor der Nordseeinsel Langeoog gestrandete Frachter "Glory Amsterdam" sitzt weiterhin fest. Am Sonntagabend war das 225 Meter lange Schiff vor der Nordseeinsel durch Wind und Wellen auf Grund gespült worden.

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Der gestrandete Frachter liegt vor Langeoog fest.

Quelle: Havariekommande

Langeoog. Das in Panama registrierte Schiff hat 1800 Tonnen Schweröl und 140 Tonnen Marinediesel in den Bodentanks. Das Havariekommando in Cuxhaven hatte am Sonntagmorgen die Einsatzleitung übernommen, nachdem die chinesische Besatzung ihr Schiff nicht unter Kontrolle bekam. Drei Versuche das Schiff abzuschleppen waren am Sonntag gescheitert.

Am Montag soll bei Wetterbesserung und Hochwasser ein weiterer Versuch unternommen werden. Dafür sind mehrere Schlepper und ein Mehrzweckschiff bei dem Havaristen in Bereitschaft. Das Havariekommando hatte außerdem ein Boardingteam zur Unterstützung der Besatzung auf den Frachter fliegen lassen.

Der Rumpf des unbeladenen Schiffes ist derzeit aber noch stabil und hat keine sichtbaren Beschädigungen. Sollten die Treibstofftanks beschädigt werden, droht der Insel Langeoog eine Ölpest.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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