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Frau vor U-Bahn gestoßen: Täter zuvor in Psychiatrie

Kriminalität Frau vor U-Bahn gestoßen: Täter zuvor in Psychiatrie

Der 28-Jährige aus Hamburg, der in Berlin eine junge Frau vor eine U-Bahn gestoßen haben soll, wurde nur einen Tag vor der Tat aus der Psychiatrie entlassen. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Hamburger FDP hervor, über die das Magazin "Focus" berichtete.

Berlin/Hamburg. Die FDP bestätigte am Sonntag die Angaben.

Demnach war der in Hamburg aufgewachsene Mann vom 1. bis 18. Januar "freiwillig" in einer psychiatrischen Klinik in Hamburg. Von dort sei er wegen fehlender Behandlungsgrundlage und fehlender akuter Eigen- oder Fremdgefährdung entlassen worden. Am Tag danach stieß er in Berlin eine 20-jährige Abiturientin, die er nicht kannte, vor einen U-Bahn-Zug in den Tod. Die junge Frau wurde überrollt.

Die FDP kritisierte in diesem Zusammenhang den zuständigen Hamburger Senator Till Steffen (Grüne). "Der Justizsenator versucht, die Mitverantwortung seiner Behörde für den Tod der jungen Frau zu vertuschen“, sagte die justizpolitische Sprecherin der Hamburger FDP-Fraktion, Anna von Treuenfels-Frowein, dem "Focus".

Der 28-Jährige kam in Berlin in eine psychiatrische Klinik. Laut Staatsanwaltschaft soll er an einer schizophrenen Erkrankung leiden.

 

dpa

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