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Freispruch für Angeklagten nach Großbrand in Altenholz

Prozesse Freispruch für Angeklagten nach Großbrand in Altenholz

Im Prozess um einen Großbrand mit Millionenschaden in Altenholz bei Kiel ist ein 23-jähriger Angeklagter vom Vorwurf der schweren Brandstiftung freigesprochen worden.

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Die Statue Justizia.

Quelle: Peter Steffen/Archiv

Kiel. Es gebe keinen Beweis für die Schuld des jungen Mannes, urteilte das Amtsgericht. Zugleich wurde dem Mann Haftentschädigung für die Zeit der Untersuchungshaft zugesprochen.

Der 23-Jährige hatte den Tatvorwurf von Anfang an bestritten. Die Anklage legte ihm zur Last, im November 2014 mit einem brennenden Müllcontainer eine ganze Ladenzeile niedergebrannt zu haben. Dabei entstand ein Schaden von rund 6,5 Millionen Euro. Schon während des Prozesses waren erhebliche Zweifel an der Täterschaft des Angeklagten laut geworden. Zeugen widerriefen Aussagen und erklärten, sie seien von der Polizei unter Druck gesetzt worden. Ein Polizeibeamter verwickelte sich in Widersprüche. Eine Zeugin benannte einen anderen Tatverdächtigen. 

dpa

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