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Für Festival-Organisator bleibt immer ein Restrisiko

Musik Für Festival-Organisator bleibt immer ein Restrisiko

Nach dem Anschlag vor einem Konzertgelände in Ansbach schließt einer der größten Festival-Organisatoren in Deutschland ein Restrisiko für die Sicherheit der Besucher nicht aus.

Hamburg. "Wir versuchen, unsere Veranstaltungen so gut abzusichern wie es möglich ist. Ein Restrisiko bleibt", sagte Folkert Koopmans, Chef von FKP Scorpio, dem "Hamburger Abendblatt" (Dienstag). Das Hamburger Unternehmen organisiert in Deutschland unter anderem Festivals wie Hurricane, Southside, Chiemsee Summer, Rolling Stone Weekender und Elbjazz in Hamburg.

"Wir können uns nicht vollständig schützen", wird Koopmans zitiert. "Wenn jemand eine Waffe hat, kann mein Personal nur noch warnen oder versuchen ihn festzuhalten", ergänzte der Manager. "Aber wenn wie in Paris drei Bewaffnete mit Maschinenpistolen in einen Club stürmen, sind Ordner machtlos." Jedoch seien bei jedem Festival Polizisten auf dem Gelände, "bei großen Festivals eine Hundertschaft und mehr", so dass eine polizeiliche Absicherung gegeben sei, ergänzte der Organisator. Koopmans setzt auf Offenheit: "Wir müssen ehrlich und transparent mit unseren Zuschauern kommunizieren, welche Sicherheitsmaßnahmen wir haben."

dpa

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