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Gericht entzieht Mutter von misshandeltem Baby Sorgerecht

Kriminalität Gericht entzieht Mutter von misshandeltem Baby Sorgerecht

Nach der schweren Misshandlung eines Babys aus Hamburg-Finkenwerder durch seinen Vater hat ein Familiengericht der Mutter das Sorgerecht entzogen. Das Gericht habe am 21. Mai zugleich entschieden, die Erziehungsfähigkeit der 30-Jährigen von einem Gutachter prüfen zu lassen, sagte ein Sprecher des Bezirksamts Hamburg-Mitte am Freitag.

Hamburg. Sollte sie für erziehungsfähig erklärt werden, würde langfristig auch eine Rückgabe des Kindes in die Obhut der Mutter in Frage kommen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Das Kind liegt immer noch im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE). "Es scheint auf dem Wege der Besserung zu sein", sagte der Sprecher. Nach einer Entlassung aus der Klinik würde das Baby zunächst in eine Pflegefamilie gegeben werden. Das "Hamburger Abendblatt" (Freitag) berichtete unter Berufung auf Angaben aus dem Umfeld des UKE, nach den Schlägen an den Kopf des Kindes deute derzeit nichts auf bleibende körperliche Schäden hin. Der 26 Jahre alte Vater des vier Monate alten Jungen sitzt wegen des Verdachts der Misshandlung von Schutzbefohlenen in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft.

dpa

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