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Geständnis im Prozess um Mord an 77-Jährigem Lübecker

Prozesse Geständnis im Prozess um Mord an 77-Jährigem Lübecker

Mit einem Geständnis des 44 Jahre alten Angeklagten ist am Donnerstag in Lübeck der Prozess um den Mord an einem 77-jährigen Mann fortgesetzt worden. Gleichzeitig beschuldigte er seinen 33 Jahre alten Mitangeklagten, der eigentliche Drahtzieher des Raubmords gewesen zu sein.

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Erstes Geständnis im Mordprozess.

Quelle: Daniel Naupold/Symbol

Lübeck. Er selbst habe nur die Tür aufgebrochen und beim Fesseln des Opfers geholfen, sagte der 44-Jährige vor Gericht. Den beiden Männern wird vorgeworfen, den wohlhabenden Mann am Abend des 7. November 2014 in seinem Haus überfallen, geschlagen und beraubt zu haben. Das Opfer starb an den Folgen der Misshandlungen. 

Der andere habe gleich auf den 77-Jährigen eingeschlagen und auf ihn eingetreten, als er bereits am Boden gelegen habe, sagte der 44-Jährige. "Ich hatte den Eindruck, dass er nicht gut auf ihn zu sprechen war", sagte er. Der 33-Jährige habe mal in dem Verlag des Opfers gearbeitet, wegen Unstimmigkeiten sei ihm jedoch gekündigt worden, sagte der 44-Jährige aus.

Der 33-Jährige - schwer drogenabhängig wie sein Mitangeklagter - bestätigte das frühere Arbeitsverhältnis, zu den Umständen der Kündigung sagte er jedoch nichts. Auch zu den Vorwürfen der Anklage äußerte sich am Donnerstag nicht. Der Prozess wird fortgesetzt.

dpa

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