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Hackfleisch mit Nadeln gespickt: Bewährungsstrafe

Prozesse Hackfleisch mit Nadeln gespickt: Bewährungsstrafe

Aus Protest gegen die Massentierhaltung hatte sie abgepacktes Fleisch in Supermärkten im Raum Ostholstein mit Nadeln gespickt - nun ist die 60-jährige Frau zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden.

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Bewährungsstrafe von zwei Jahren.

Quelle: Daniel Naupold/Symbol

Lübeck. Außerdem ordneten die Lübecker Richter am Donnerstag an, dass sie sich einer Therapie in einer psychiatrischen Tagesklinik unterziehen muss.

In dem Prozess vor dem Lübecker Landgericht hatte die 60-Jährige gestanden, über Monate in Supermärkten im Kreis Ostholstein Hack, Grillwürstchen und andere Fleischwaren mit Nadeln präpariert zu haben. Dadurch wurden zwei Frauen leicht verletzt. Mit dem Urteil folgten die Richter dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte ein Jahr auf Bewährung gefordert. 

Ein Zeuge fand eine Nadel, als er ein Schweinefilet durchschnitt, ein anderer, als er in eine Grillwurst biss. Insgesamt 26 Fälle von gemeingefährlicher Vergiftung und gefährlicher Körperverletzung warf die Staatsanwaltschaft der Angeklagten vor. Nur zwei Betroffene wurden leicht verletzt.

dpa

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