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Baby zwei Wochen nach Eisdrama gestorben

Hamburg Baby zwei Wochen nach Eisdrama gestorben

Zwei Wochen nach dem Einbrechen eines Babys mit seinem Vater in einen zugefrorenen Teich in Hamburg-Eißendorf ist das Mädchen gestorben. Ein Polizeisprecher bestätigte das am Dienstag.

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Das mit seinem Vater im Lohmühlenteich in Hamburg eingebrochene Baby ist verstorben.

Quelle: Sebastian Peters/dpa

Hamburg. Nach der Rettung aus dem eisigen Wasser eines Teiches haben Hamburger Ärzte zwei Wochen lang um das Leben eines Babys gekämpft - vergeblich. Was genau geschah, als der Vater mit dem kleinen Mädchen auf die dünne Eisdecke lief, ist immer noch unklar.

Zwei Wochen nach dem Einbrechen eines Babys mit seinem Vater in einen zugefrorenen Teich in Hamburg-Eißendorf ist das Mädchen gestorben. Ein Polizeisprecher bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht des „Hamburger Abendblatts“. Demnach starb das drei Monate alte Kind am Montagabend im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE). Zuvor hätten die Ärzte die Maschinen auf der Intensivstation abgestellt, hieß es von der Polizei.

Der 24 Jahre alte Vater hatte bei der Polizei angegeben, er sei von zwei Männern überfallen und mit einem Messer verletzt worden. Er sei vor ihnen auf das dünne Eis geflüchtet und mit dem Säugling in den Lohmühlenteich eingebrochen. Das Baby war wahrscheinlich minutenlang unter Wasser. Die Retter von der Feuerwehr hatten es wiederbelebt.

Der genaue Hergang des Geschehens ist noch nicht geklärt. Die Ermittlungen dauern an. Ein im Park beim Lohmühlenteich gefundenes Messer sei die Tatwaffe, hatte die Staatsanwaltschaft am vergangenen Freitag mitgeteilt. Der Vater hatte mehrere Stichverletzungen erlitten, die nach Angaben der Polizei nicht lebensbedrohlich waren. Die Polizei geht weiter davon aus, dass der 24-Jährige von Unbekannten angegriffen wurde. „Das ist immer noch die Hauptthese der Ermittlungen“, sagte eine Sprecherin am Montag.

Anwohner hatten am späten Abend des 25. Januar Hilferufe des Mannes gehört und die Polizei alarmiert. Polizeibeamte sicherten den bis zur Brust im Wasser stehenden Mann mit einer Rettungsleine. Erst der Feuerwehr gelang es, ihn aus dem Wasser zu ziehen. Erst dann sei das Baby entdeckt worden, das er in einem Tragetuch vor seiner Brust trug, teilte die Polizei mit. Das Mädchen war leblos, konnte aber zunächst wiederbelebt werden.

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Knapp zwei Wochen nachdem ein Vater mit seinem Baby durch das dünne Eis eines Teiches gebrochen ist, schwebt das Mädchen immer noch in Lebensgefahr. Der Zustand des Kindes, das in der Uni-Klinik Eppendorf behandelt wird, sei weiterhin kritisch, teilte die Polizei am Freitag auf Anfrage mit.

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