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Hamburg bestattet nicht mehr namenlos: Neue Gedenksteine

Kommunen Hamburg bestattet nicht mehr namenlos: Neue Gedenksteine

Menschen ohne Angehörige, die in Hamburg sterben, werden künftig nicht mehr so leicht dem Vergessen anheimfallen. Auf dem Öjendorfer Friedhof wurde am Donnerstag ein neugestaltetes Gräberfeld eröffnet, auf dem künftig auch die Namen der Toten zu lesen sind.

Hamburg. Bislang trugen die Gräber lediglich eine Nummer. "Es wird immer wichtiger, allen Verstorbenen ein würdiges Andenken bewahren zu können, gerade in Zeiten, wo immer mehr Menschen einsam sterben", sagte Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD) bei der Veranstaltung.

In Hamburg werden jedes Jahr mehr als 900 Menschen ohne Angehörige von Amts wegen bestattet. Auf dem neuen Gräberfeld stehen rund 30, unterschiedlich hohe Steine an einem Gedenkweg. In Metallplaketten auf den hausförmigen Steinen sind die Namen sowie Geburts- und Sterbedaten der Toten eingraviert.

dpa

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