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Bewährungsstrafe nach Angriff

Hamburger Dom Bewährungsstrafe nach Angriff

Im Prozess um einen Angriff auf ein „Pony-Karussell“ auf dem Hamburger Dom ist der Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung sowie Schmerzensgeld in Höhe von 2000 Euro verurteilt worden. Er hatte am 1. April 2016 mit Komplizen versucht, diesen mit Flatterband abzusperren.

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Der Angeklagte soll im April 2016 im Reitsalon Alt-Wien auf dem Hamburger Dom die Ponys erschreckt haben. Die Tiere gingen durch, eine Sechsjährige wurde schwer, eine Zehnjährige leicht verletzt.

Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa

Hamburg.  „Es war sicherlich nicht ihr Ziel, dass Kinder verletzt werden“, sagte die Richterin am Donnerstag in ihrer Urteilsbegründung am Landgericht. Jedoch habe der 23-Jährige diese Verletzungen „zumindest billigend in Kauf genommen“.

Der Angeklagte war am 1. April 2016 zusammen mit mindestens zwei Komplizen auf den Reitsalon zugestürmt und hatte versucht, diesen mit Flatterband abzusperren. Die sechs Tiere, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Manege befanden, erschreckten sich und gingen durch. Zwei der Kinder, die auf den Ponys ritten, wurden verletzt. Ein sechsjähriges Mädchen zog sich eine Schädelprellung sowie eine Verspannung der Lendenwirbelsäule zu.

Von dpa

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