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Hamburger Gefängnis durch anonyme Warnung lahmgelegt

Kriminalität Hamburger Gefängnis durch anonyme Warnung lahmgelegt

Ein anonymer Hinweis auf eine angeblich bevorstehende Geiselnahme hat den Betrieb in der Justizvollzugsanstalt Hamburg-Fuhlsbüttel in dieser Woche massiv beeinträchtigt.

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Die Justizvollzugsanstalt Hamburg-Fuhlsbüttel von außen.

Quelle: Jens Ressing/Archiv

Hamburg. Wie ein Sprecher der Justizbehörde am Freitag mitteilte, war die anonyme Mitteilung am Dienstag eingegangen. Demnach sollten bereits Waffen für die angeblich geplante Tat in das Gefängnis geschmuggelt worden sein.

Nach dem Hinweis ließ die Anstaltsleitung alle Gefangenen in ihren Zellen einschließen. Am Mittwochmorgen begannen Einsatzkräfte der Justizbehörde mit Unterstützung der Polizei damit, das Gefängnis samt Gelände abzusuchen. Auch die Sozialtherapeutische Station des Gefängnisses wurde unter die Lupe genommen. Bisher seien keine Waffen gefunden worden, sagte der Sprecher am Freitag.

Nach und nach werde der Gefängnisbetrieb wieder aufgenommen. Am Wochenende sollen die Gefangenen wieder regulär Besucher empfangen können. Inzwischen seien alle Zellen und Stationen durchsucht worden, hieß es. Lediglich Teile des Geländes und der Betriebe, in denen die Gefangenen arbeiten, stünden noch aus. Bis spätestens Mittwoch soll der Betrieb wieder vollständig laufen. Derzeit sind in dem Gefängnis 287 und in der Sozialtherapeutischen Anstalt 107 Menschen inhaftiert.

dpa

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