17 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Hamburger Polizei will Beamte mit Tablet-PCs ausrüsten

Polizei Hamburger Polizei will Beamte mit Tablet-PCs ausrüsten

Zur schnelleren Bearbeitung von Verkehrsunfällen und Straftaten will die Hamburger Polizei ihre Beamten mit Tablet-PCs ausstatten. In einem ersten Schritt sollen in den nächsten fünf Jahren die Streifenwagen mit den Minicomputern ausgerüstet werden, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Voriger Artikel
Feuer auf Recyclinghof löst großen Feuerwehreinsatz aus
Nächster Artikel
„Wir tragen das Ganze jetzt aus“

Eine Polizistin bedient ein Tablet.

Quelle: Swen Pförtner

Hamburg. Zuvor hatte das "Hamburger Abendblatt" darüber berichtet. Später sollen auch die Verkehrsstaffel, der Verkehrsunfalldienst und Zivilfahnder über die Geräte verfügen. Die Finanzierung und die datenschutzrechtlichen Fragen müssten allerdings noch abschließend geklärt werden.

Bislang notieren Streifenpolizisten ihre Informationen vor Ort in ihrem "Merkbüchlein" und übertragen sie im Kommissariat in den PC. Polizeipräsident Ralf Martin Meyer sagte der Zeitung, die neue Technik könne eine Ersparnis von 7500 Arbeitsstunden pro Jahr bedeuten. Personal solle aber nicht abgebaut werden. "Es geht um mehr Präsenz auf der Straße", betonte der Sprecher. Für wie viele Funkstreifen Tablets angeschafft werden müssen, steht noch nicht fest. Die Hamburger Polizei unterhält 24 Kommissariate. Hinzu kommen drei weitere der Wasserschutzpolizei in Hamburg und eins in Cuxhaven.

In der Erprobung ist in Hamburg bereits eine Art WhatsApp-Messenger für die Polizei. Bei dem Programm unter dem bundesweiten Namen "Mobipol" spiele der Datenschutz ebenfalls eine große Rolle, sagte der Sprecher.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Norddeutschland 2/3