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Hamburger Verein sorgt für Beisetzung von Kriegstoten

Krieg Hamburger Verein sorgt für Beisetzung von Kriegstoten

Die Überreste von 16 im Zweiten Weltkrieg gefallenen deutschen Soldaten sind im brandenburgischen Wuhden beigesetzt worden. Ihre Knochen hatte im vergangenen Jahr der Hamburger Verein zur Bergung Gefallener in Osteuropa (VBGO) im Oderbruch geborgen, wie Vereinschef Albrecht Laue am Donnerstag mitteilte.

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Mitarbeiter des Verein zur Bergung Gefallener in Osteuropa e.V. bei der Arbeit.

Quelle: P.Pleul/Archiv

Lebus/Wuhden. Daneben seien die Skelette von vier Rotarmisten entdeckt worden, die andernorts ihre letzte Ruhe fänden.

Seit seiner Gründung 1992 hat der ehrenamtlich arbeitende Verein nach eigenen Angaben bei mehr als 150 Sucheinsätzen im In- und Ausland rund 7500 Vermisste geborgen. Mittlerweile habe er mehr als 200 Mitglieder im Alter zwischen 18 und 55 Jahren. Zu ihnen gehörten Deutsche, Russen, Polen, Holländer, Schweizer und Engländer.

Im Gebiet der Seelower Höhen (Kreis Märkisch-Oderland), die in den letzten Kriegstagen schwer umkämpft waren, vermutet Laue immer noch die unbestatteten Gebeine Zehntausender russischer und deutscher Soldaten in der Erde.

dpa

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