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Handgranaten-Attrappe in kurdischen Kulturverein geworfen

Kriminalität Handgranaten-Attrappe in kurdischen Kulturverein geworfen

In einen kurdischen Kulturverein in Hamburg hat ein unbekannter Täter eine Handgranaten-Attrappe geworfen. Zehn Gäste des Vereins seien daraufhin am Donnerstagabend aus dem als Bar genutzten Raum geflüchtet, sagte eine Polizeisprecherin.

Hamburg. Sie hätten einen Anschlag befürchtet. Die Polizei sperrte den Kulturverein unweit der Reeperbahn weiträumig ab. "Wohnungen und Geschäfte in der Umgebung wurden evakuiert, zahlreiche Menschen wurden in einem Großraumrettungswagen untergebracht", berichtete die Sprecherin ohne eine genaue Zahl zu nennen.

Nachdem ein Bombenentschärfer des Landeskriminalamts die vermeintliche Handgranate untersucht hatte, durften die Anwohner in ihre Häuser zurück. Die Hintergründe der Tat waren zunächst völlig unklar, Hinweise auf den oder die Täter gab es noch keine. Zur Frage, ob es sich um einen politisch motivierten Anschlag handelte, sagte die Polizeisprecherin: "Es kann alles sein, auch ein ganz blöder Streich ist denkbar." Die Attrappe war durchs offene Fenster des Kulturvereins geworfen worden.

dpa

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Deutsche Presse-Agentur dpa

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