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Heiratsschwindel: Hellseherin kommt vor Gericht

Prozesse Heiratsschwindel: Hellseherin kommt vor Gericht

Eine Hellseherin muss sich am kommenden Mittwoch in Hamburg vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft der 53-Jährigen gewerbsmäßigen Betrug in 25 Fällen vor, wie eine Sprecherin am Freitag mitteilte.

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Eine Statue der Justitia.

Quelle: David Ebener/Archiv

Hamburg. Die Hamburgerin soll einer Kundin aus der Schweiz vorgegaukelt haben, sie könne über ein spirituelles Energiefeld Kontakt zu deren damaligen Lebensgefährten herstellen und ihn dazu bewegen, die Frau aus Bern zu heiraten.

Für das "Lifecoaching" und das "Lifecoaching spezial plus" habe die Schweizerin zwischen November 2013 und April 2015 insgesamt 322 000 Euro überwiesen. Die Hellseherin habe ihr allerdings prophezeit, sie werde aufgrund ihrer Dienste ein Mehrfaches der Kosten zurückerhalten. In diversen E-Mails, Telefonaten und bei persönlichen Kontakten habe die Hamburgerin immer wieder beteuert, sie habe tatsächlich einen spirituellen Kontakt zum Lebenspartner der Frau hergestellt. Der Prozess findet vor dem Amtsgericht St. Georg statt.

dpa

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