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Heuler-Rekord in Schleswig-Holstein

Tiere Heuler-Rekord in Schleswig-Holstein

Mehr als 200 Heuler leben zurzeit in Friedrichskoog: In der Seehundstation bekommen die Seehund-Waisen eine zweite Chance. Die Stationsleiterin hofft, dass sich die ersten Seehunde in einer Woche genügend fett gefressen haben.

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Heuler Rekord in Schleswig-Holstein.

Quelle: Axel Heimken

Friedrichskoog. Heuler-Rekord in Schleswig-Holstein: In der Seehundstation Friedrichskoog sind in diesem Jahr 218 Seehund-Waisen aufgenommen worden. Im Vorjahr waren 184 Seejunge vor dem Hungertod gerettet worden. Damit seien seit Gründung der Station vor 31 Jahren knapp 2000 Seehund-Babys aufgenommen und versorgt worden, sagte Stationsleiterin Tanja Rosenberger am Montag. Die Biologin hofft, dass spätestens in einer Woche die ersten jungen Seehunde sich das für die Auswilderung erforderliche Mindestgewicht von 25 Kilogramm angefuttert haben.

Die Robben-Waisen bleiben bis zu ihrer Auswilderung meist zwei bis drei Monate in der Obhut der Tierschützer. Die Kosten dafür summieren sich für jedes Tier auf mindestens 1300 Euro. Die Seehundstation wurde unter der Trägerschaft des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein gegründet. Neben der Betreuung von "Heulern" und verletzten Seehunden sowie der Bergung toter Seehunde und Schweinswale zählen auch die Informations- und Aufklärungsarbeit zu den Aufgaben der Seehundstation. Sie finanziert sich seit 1996 ohne staatliche Zuschüsse ausschließlich mit Spenden und dem Verkauf von Eintrittskarten.

dpa

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