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Erster Heuler der Saison ausgewildert

Friedrichskoog Erster Heuler der Saison ausgewildert

Die Seehundstation Friedrichskoog (Kreis Dithmarschen) hat am Freitag den ersten „Heuler“ dieser Saison ausgewildert. Ein Kutter brachte den jungen Seehund „Thies“ zu seinen Artgenossen hinaus ins Wattenmeer.

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Der Heuler "Thies" wurde als erster Seehundnachwuchs der Saison ausgewildert.

Quelle: Wolfgang Runge/dpa

Friedrichskoog. Er war der erste, der das Mindestgewicht von 25 Kilo und die notwendigen Gesundheitszeugnisse bekam, wie Stationsleiterin Tanja Rosenberger sagte. Mit ihm verließen der zweijährige Seehund „Benny“ und die Kegelrobbe „Holger“ die Station. „Benny“ war in Hamburg am Elbstrand gefunden worden, „Holger“ — eine junge Kegelrobbe des Winters 2014/15 — war von drei Seehundjägern aus der Schleuse Brunsbüttel gerettet worden.

Insgesamt wurden in diesem Jahr bisher 146 „Heuler“ zum Aufpäppeln nach Friedrichskoog gebracht. Die Seehundstation ist nach einem internationalen Abkommen in Schleswig-Holstein die einzige berechtigte Aufnahmestelle für die kulleräugigen Seehund-Waisen — die sogenannten Heuler — und für Kegelrobbenbabys. Zu den Aufgaben der Station gehören außerdem wissenschaftliche Forschung und Informationen über Seehunde.

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Friedrichskoog
Foto: Drei Kegelrobben sind in der Heulerstation in Friedrichskoog eingetroffen.

Mit der Hauptgeburtszeit bei den Kegelrobben im Winter sind auch die ersten von ihren Müttern getrennten Robbenbabys in der Seehundstation Friedrichskoog angekommen. Bis Montag nahm die Station im Kreis Dithmarschen drei der jungen Heuler in ihre Obhut.

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