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Juristen beraten auf Deutschem Anwaltstag über Schiedsgerichte

Justiz Juristen beraten auf Deutschem Anwaltstag über Schiedsgerichte

Auf dem Deutschen Anwaltstag in Hamburg soll es am Donnerstag und Freitag um die Verteidigung der öffentlichen Rechtsprechung gehen. Unter dem Motto "Streitkultur im Wandel - weniger Recht?" wollen sich die mehr als 1800 Teilnehmer mit der Tendenz zu Schiedsgerichten befassen.

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Der Anwaltstag bietet die Gelegenheit, aktuelle Themen zu diskutieren.

Quelle: F. Kraufmann/Archiv

Hamburg. Diese seien in Deutschland bereits weit verbreitet, sagte der Sprecher des Deutschen Anwaltsvereins, Swen Walentowski. Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA sehe in weiteren Fällen Schiedsgerichte vor. Das hält der Verein für bedenklich. "Wir haben ein bisschen die Privatisierung des Rechts", sagte Walentowski.

Nach der Eröffnung des Anwaltstages mit Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) steht aber zunächst die Gerichtsstrukturreform in Mecklenburg-Vorpommern im Zentrum. In dem Bundesland sollen bis 2017 insgesamt 5 von 21 Amtsgerichten geschlossen und 6 in Zweigstellen umgewandelt werden. Die Gegner der Reform kritisieren den Verlust von Bürgernähe. Voraussichtlich am 6. September soll es einen Volksentscheid geben.

dpa

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