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Kampf gegen Krankenhauskeime

Gesundheitsministerkonferenz Kampf gegen Krankenhauskeime

Im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen sollen Patienten vor einer Krankenhausbehandlung serienmäßig auf multiresistente Keime getestet werden. Das fordert Schleswig-Holsteins Sozialministerin Kristin Alheit (SPD). Jetzt bekam sie für ihre Initiative Rückendeckung von der Gesundheitsministerkonferenz in Rostock.

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Schleswig-Holsteins Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) bekam für den Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen Rückendeckung von der Gesundheitsministerkonferenz in Rostock.

Quelle: Ulf Dahl (Archiv)

Kiel/Rostock. „Die Ausbreitung multiresistenter Erreger stellt aktuell eine der größten Herausforderungen für die klinische und allgemeine medizinische und pflegerische Versorgung dar“, sagt Alheit. Bund und Länder hätten zwar schon große Anstrengungen unternommen, um dieser wachsenden Bedrohung zu begegnen. Doch dieser Kampf müsse noch verstärkt werden. Die Gesundheitsministerkonferenz hat deshalb auf Initiative Schleswig-Holstein weitere Weichen gestellt.

So sollen Ärzte und medizinisches Fachpersonal in  ihrer Ausbildung noch besser auf die Herausforderungen durch Antibiotikaresistenzen vorbereitet werden. Außerdem sollen Screenings, also reihenmäßige Tests auf multiresistente Keime, in dem Umfang ermöglicht werden, wie sie die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) empfiehlt. Bisher scheitert das an den Kosten. Deshalb soll nun festgestellt werden, welche Kosten und welche Einsparungen die empfohlenen Screenings für die Gesetzliche Krankenversicherung bringen würden. Dann soll auf Bundesebene eine Finanzierung auf den Weg gebracht werden.

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Ein Artikel von
Heike Stüben
Lokalredaktion Kiel/SH

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