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Kampfhund beißt Spaziergänger

Lübeck Kampfhund beißt Spaziergänger

Ein Kampfhund hat in Lübeck einen kleinen Jack-Russel-Terrier angefallen und schwer verletzt. Als der 67 Jahre alte Besitzer des angegriffenen Hundes die Tiere trennen wollte, wurde er von dem Pitbull-Staffordshire-Mischling in die Hand gebissen.

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Ein Kampfhund hat einen Mann in die Hand gebissen.

Quelle: Jenssen

Kücknitz. Beim Spaziergang mit seinen Jack-Russel-Terrier wurde am Mittwochabend ein Lübecker verletzt. Der 69-Jährige wollte seinen kleinen Hund verteidigen, nachdem der von einem Pitbull-Staffordshire-Mix im Lübecker Stadtteil Kücknitz attackiert wurde. Der Mischling verbiss sich dabei in der linken Hand des Mannes. Im Eifer des Gefechts stürzte der Lübecker zu Boden und zog sich Prellungen zu. 

Der 31-jährigen Hundehalterin gelang es wenig später, ihren Kampfhund mit der Leine wegzuziehen. Ohne sich um den schwerverletzten Jack-Russel-Terrier und den Mann zu kümmern, ging sie mit ihren Hund fort.  Die Polizei konnten die Frau, den Hund und seinen Besitzer jedoch später ermitteln.

Die 65-jährige Ehefrau des Mannes, die den Vorfall beobachtet hat, erlitt einen Schock und wurde von einem Rettungswagen in ein Lübecker Krankenhaus gebracht. Der Mann und sein schwer verletzter Hund wurden von einer Streifenwagenbesatzung in die nahe gelegene Tierklinik in Kücknitz gefahren, wo der Hund noch am Abend operiert werden musste. Erst danach begab sich der Hundehalter selbst in ein Krankenhaus in Behandlung. Er erlitt eine Prellung an der Hüfte und diverse Bisswunden an der linken Hand.

Gegen die 31-Jährige und den Hundehalter wurde eine Anzeige erstellt. Das Ordnungsamt Lübeck ist informiert. Der Pitbull-Staffordshire-Mischling und seine Besitzer waren bisher nicht polizeilich in Erscheinung getreten.

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