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Kaum dicke Luft im Norden

Umweltverschmutzung Kaum dicke Luft im Norden

Die Luft in Schleswig-Holstein ist abgesehen von einzelnen Ausreißern überwiegend gut. Dies geht nach Angaben des Umweltministeriums vom Donnerstag aus den Schadstoffmessungen für das Jahr 2015 hervor.

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Abgase strömen aus dem Auspuff eines Fahrzeugs.

Quelle: Jan Woitas/Archiv

Kiel. Demnach waren die Konzentrationswerte für Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid und Benzol sowohl im ländlichen Raum als auch in den Städten abseits der viel befahrenen Straßen grundsätzlich niedrig.

Der Grenzwert für Feinstaub wurde wie in den vergangenen Jahren auch 2015 eingehalten. An maximal 20 Tagen lag die Konzentration über 50 Mikrogramm je Kubikmeter Luft. Zulässig sind 35 Tage. Kritisch bleibt die Schadstoffbelastung der Luft an Verkehrsschwerpunkten. Nach EU-Vorgaben muss für Stickstoffdioxid ein Jahresmittelwert von 40 Mikrogramm je Kubikmeter Luft eingehalten werden. Dieser Wert wurde in Norderstedt (Ohechaussee) und Kiel (Theodor-Heuss-Ring und Bahnhofstraße) überschritten.

Am Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel gingen die Konzentrationen von Schwefeldioxid und Nickel zurück, so dass sie noch deutlicher unterhalb der Grenzwerte liegen als in den Vorjahren. Seit 2015 dürfen in Nord- und Ostsee nur noch Treibstoffe mit einem Schwefelmassenanteil von 0,1 Prozent verbrannt werden.

dpa

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