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Kindesmissbrauch: Polizisten und Rechtsmediziner sagen aus

Prozesse Kindesmissbrauch: Polizisten und Rechtsmediziner sagen aus

Vor dem Kieler Landgericht ist am Mittwoch der Prozess um die schwere Vergewaltigung zweier kleiner Mädchen in Kiel-Gaarden fortgesetzt worden. Die Kammer wollte zunächst zwei Polizeibeamte und mehrere Rechtsmediziner hören.

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Eine Statue der Justizia. Foto: Peter Steffen/Archiv

Kiel. Am Nachmittag sollte die Mutter des 31-jährigen Beschuldigten vernommen werden.

Dem 31-Jährigen wird vorgeworfen, Anfang Januar eine Fünfjährige in der Toilette eines Kindergartens und drei Wochen später eine Siebenjährige in seiner Wohnung sexuell missbraucht zu haben. Der Familienvater gilt laut Gutachten als psychisch krank. Er beging die Taten demnach im Zustand der Schuldunfähigkeit. In dem Prozess geht es um seine dauerhafte Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie.

Im Zusammenhang mit dem Verfahren war die Anklagebehörde massiv in die Kritik geraten. Sie hatte nach der ersten Vergewaltigung und der vorläufigen Festnahme des Mannes keinen Grund für einen Haftbefehl gesehen. Drei Wochen später wurde das zweite Mädchen vergewaltigt.

dpa

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