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Verfahren gegen Kapitän eingestellt

Kollision mit Süderelbbrücke Verfahren gegen Kapitän eingestellt

Im Prozess um die Kollision eines Binnenschiffs mit der Süderelbbrücke hat das Hamburger Amtsgericht am Freitag das Verfahren gegen den Kapitän eingestellt. Der 34-Jährige aus Berlin muss aber eine Geldbuße von 2000 Euro zahlen.

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Ein Aufsehen erregender Fall: Der Anwalt des angeklagten Lotsen steht der Presse beim Prozess Rede und Antwort.

Quelle: dpa/Axel Heimken

Hamburg. Gegen den mitangeklagten Elblotsen unterbrach das Gericht die Hauptverhandlung. Da der 75-Jährige Schwierigkeiten hatte, sein Alter und andere persönliche Daten anzugeben, kamen beim Richter Zweifel an der Verhandlungsfähigkeit auf. Er ordnete ein gerichtsmedizinisches Gutachten an. Das Gericht machte deutlich, dass es den Lotsen als Hauptbeschuldigten ansieht.

Das gut 160 Meter lange Schiff hatte am frühen Morgen des 11. Dezember 2014 die Autobahnbrücke der A1 gerammt. Nach Angaben der Stadt Hamburg entstand ein Schaden von über drei Millionen Euro an dem Bauwerk. Die Reparatur wurde erst Mitte August abgeschlossen.

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