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Krach-Mach-Tag für mehr Integration von Behinderten in Kiel

Gesellschaft Krach-Mach-Tag für mehr Integration von Behinderten in Kiel

Mit viel Lärm haben rund 400 Menschen mit und ohne Behinderung beim Krach-Mach-Tag in Kiel für mehr Inklusion geworben. Mit selbst gebauten Instrumenten und Musik zogen die Teilnehmer am Freitag durch die Innenstadt zur Jungen Bühne der Kieler Woche.

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Mit selbstgebauten Instrumenten ziehen Menschen mit und ohne Behinderungen durch Kiel.

Quelle: C. Rehder

Kiel. "Niemand soll versteckt bleiben", sagte der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Ulrich Hase. Der Krach-Mach-Tag sei in seiner fünften Auflage inzwischen zu einer Marke der Kieler Woche geworden. "Vielleicht wird sie irgendwann so selbstverständlich wie die Regatta."

Nach dem Umzug präsentierten die Teilnehmer ihre selbstkomponierten Stücke bei einem Band-Contest auf der Jungen Bühne. "Wir alle müssen mehr darüber nachdenken, wie wir Inklusion noch besser erreichen können", sagte Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU), der in diesem Jahr Schirmherr des Krach-Mach-Tages war.

Nach Angaben der Veranstalter ist die von Hase 2009 ins Leben gerufene Veranstaltung mittlerweile der größte inklusive Umzug Deutschlands. Mittlerweile findet die Aktion jedes Jahr statt. "Unsere Botschaft ist klar: Wir stehen für ein spaßiges Miteinander. Jeder darf so sein, wie er ist", sagte Hase. Der Umzug solle die Besucher der Kieler Woche für das Thema sensibilisieren. Im vergangenen Jahr hatten rund 1000 Menschen an dem Umzug teilgenommen.

dpa

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