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„Aidaprima“ hat Hamburg verlassen

Kreuzfahrer „Aidaprima“ hat Hamburg verlassen

Die „Aidaprima“ hat ihren ehemaligen Basishafen Hamburg verlassen. Das am 7. Mai 2016 dort getaufte Kreuzfahrtschiff soll zukünftig bei den Kanarischen Inseln, im Mittelmeer und im Persischen Golf eingesetzt werden.

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Die "Aidaprima" hat Hamburg verlassen.

Quelle: Frank Behling

Hamburg. Die Rostocker Reederei Aida Cruises hatte das 300 Meter lange Schiff im Frühjahr 2016 in Hamburg stationiert und von dort aus auch erstmals ganzjährig Kreuzfahrten nach England, Frankreich, Belgien und in die Niederlande angeboten. 80 Kreuzfahrten hat das Schiff seit dem 30. April 2016 von der Hansestadt aus absolviert.

Da aber die Nachfrage nach Kreuzfahrten im Winter ab Hamburg im Winter nicht so groß wie erwartet war, entschied sich Aida zur Verlegung der „Aidaprima“ in den Süden.  Aida-Präsident Felix Eichhorn hatte den Abzug der „Aidaprima“ aus Hamburg mit den Wunsch der Passagiere begründet. Die Nachfrage nach Reisen im Süden sei einfach größer gewesen, so der Aida-Chef.  

Ab 18. November wird die „Aidaprima“ deshalb statt von Steinwerder an der Elbe vom Kanarenhafen Las Palmas mit Reisen nach Madeira sowie Teneriffa und Lanzarote beginnen. Aida Cruises hat damit auch erstmals seit Jahren Kreuzfahrten ab Hamburg im Dezember und Januar eingestellt.

Erst am 10. Februar wird mit der „Aidacara“ wieder ein Kreuzfahrtschiff des deutschen Marktführers in Hamburg erwartet. Die „Aidacara“ startet von Hamburg dann die Winterkreuzfahrten zum Polarlicht nach Nordnorwegen. Am 17. März wird dann mit der  „Aidaperla“ auch wieder eines der großen Schiffe des Rostocker Unternehmens in Deutschlands größtem Hafen festmachen.

Aida Cruises ist mit zwölf Schiffen und jährlich mehr als einer Millionen Passagieren der größte Kreuzfahrtanbieter in Deutschland. Das 1996 gegründete Unternehmen lässt gerade auf der Meyer Werft in Papenburg die weltweit ersten Kreuzfahrtschiffe mit einem Antrieb aus Flüssigerdgas bauen. Ab 2019 will Aida Schiffe mit diesem Treibstoff auch von deutschen Häfen aus einsetzen. 

Von Behling Frank

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