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Kriegsbombe im Vergnügungsviertel St. Pauli entschärft

Notfälle Kriegsbombe im Vergnügungsviertel St. Pauli entschärft

Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat am Sonnabend für Aufregung auf dem Hamburger Kiez gesorgt. Die 500-Pfund-Bombe war auf einer Baustelle an der Großen Freiheit entdeckt worden.

Hamburg. Rund 150 Menschen mussten daraufhin im Vorfeld der Entschärfung die umliegenden Gebäude verlassen, berichtete ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Feuerwehr hatte zunächst von 700 betroffenen Anwohnern berichtet. „Viele waren aber gar nicht zuhause. Das ist normal für einen Samstagnachmittag“, sagte ein Feuerwehrsprecher am Sonntag. Die nahegelegene Reeperbahn war von den Maßnahmen nicht berührt.
Gegen 18 Uhr konnte dann Entwarnung gegeben werden. Nach halbstündiger Arbeit konnte der Sprengmeister den Zünder entfernen. Der sogenannte Detonator wurde vor Ort gesprengt, die Bombe abtransportiert.
Glück im Unglück hatte zuvor ein Hochzeitspaar, das in einer Kirche im abgesperrten Gebiet eigentlich heiraten wollte. Nachdem die Hochzeitsgesellschaft zunächst an den Absperrungen aufgehalten wurde, durfte sie nach Angaben des Feuerwehrsprechers dann doch noch schnell vor dem Beginn der Entschärfung in die Kirche, um die Trauung zu vollziehen.

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