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Kritik an Gesetzesplänen bei Sexarbeit-Kongress in Hamburg

Gesellschaft Kritik an Gesetzesplänen bei Sexarbeit-Kongress in Hamburg

Das von der Bundesregierung geplante Prostituiertenschutzgesetz ist beim Fachkongress der Sexarbeiter in Hamburg auf scharfe Kritik gestoßen. Die bislang bekannten Eckpunkte würden die Stigmatisierung der Sexarbeiter vorantreiben, hieß es in mehreren Stellungnahmen.

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Ein Flyer liegt am 02.03.2016 in Hamburg bei der Fachtagung aus.

Quelle: Lukas Schulze

Hamburg. Es sei unfassbar, wie sämtliche Stellungnahmen von Fachverbänden und Wissenschaftlern ignoriert worden seien, sagte Sybille Hoimt vom Gesundheitsamt Dresden. Hamburgs Zweite Bürgermeister Katharina Fegebank (Grüne) äußerte sich ebenfalls skeptisch zu Plänen einer Pflicht zu Anmeldung und Beratung.

In Hamburg wollen bei dem Fachkongress rund 300 Prostituierte und Experten drei Tage lang über Prostitution und Probleme des Gewerbes diskutieren.

dpa

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