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Küsterin griff in Kollekte - Bewährungsstrafe

Prozesse Küsterin griff in Kollekte - Bewährungsstrafe

Der Griff in die Kollekte ist für eine ehemalige Küsterin der Kirchengemeinde in Sieseby im Kreis Rendsburg-Eckernförde schlecht ausgegangen. Die 57-jährige derzeit arbeitslose Altenpflegerin muss den Schaden von rund 2000 Euro in monatlichen Raten von 75 Euro ersetzen.

Eckernförde. Außerdem verurteilte sie das Amtsgericht Eckernförde wegen veruntreuender Unterschlagung auch zu vier Monaten Haft auf Bewährung. Die Frau hatte laut Anklage von April bis September 2010 neun Mal in die Kirchenkasse gegriffen.

Vor dem Amtsgericht in Eckernförde gestand die Mitfünzigerin erst nach den Aussagen der Pastorin der Gemeinde und einer Frau aus dem Kirchenvorstand. Zuvor hatte sie beide Zeuginnen samt dem Friedhofsgärtner in die Nähe des Diebstahls gerückt, weil auch sie Zugang zu einem Tresor in der Sakristei hätten, in dem der Geldbeutel mit der zuvor ausgezählten Kollekte zeitweise verwahrt wurde.

Nach den Zeugenaussagen bewies die Kirche lange Zeit Engelsgeduld, bevor sie der Küsterin kündigte und Strafanzeige stellte. Man habe der Frau jede Chance zur Aufklärung geben wollen. Sie habe sich dem aber immer wieder verweigert. Die 57-jährige ist bereits in einem anderen Bundesland wegen Betrugs vorbestraft.

dpa

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