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Bund investiert in Hochwasserschutz

Lauenburg Bund investiert in Hochwasserschutz

Als Konsequenz aus der Hochwasserkatastrophe 2013 stellt der Bund in den nächsten Jahren 300 Millionen Euro für Schutzmaßnahmen in den betroffenen Ländern bereit. Voraussetzung für eine Förderung aus dem nationalen Hochwasserschutzprogramm ist eine überregionale Bedeutung der Maßnahmen.

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2013 flutete das Wasser Lauenburg. Jetzt sollen weitere Hochwasser verhindert werden.

Quelle: dpa/Marcus Brandt

Lauenburg. Wie Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Agrarminister Christian Schmidt (CSU) am Dienstag in Berlin ankündigten, sollen zwischen 2016 und 2018 jährlich 100 Millionen Euro in mehr als hundert Einzelprojekte fließen.

Da es in Schleswig-Holstein nur einen „sehr kleinen gefährdeten Abschnitt“ an der Elbe um Lauenburg gebe, profitiere das Land zwar faktisch, aber nicht finanziell, hieß es dazu im Kieler Umweltministerium. „Wenn am Oberlauf der Elbe in Sachsen oder Sachsen-Anhalt Deiche zurückverlegt, Polder und Überflutungsflächen geschaffen werden, wird auch der Hochwasserpegel bei Lauenburg gesenkt“, sagte Sprecherin Nicola Kabel.

Der direkte Hochwasserschutz in Lauenburg wie die Erhöhung der Promenade und der Spundwände bleibe weiterhin Aufgabe des Landes. „Er wird ausdrücklich nicht über den Sonderrahmenplan des Bundes finanziert.“

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Ein Artikel von
Carola Jeschke
Lokalredaktion Kiel/SH