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Chemiewaffen auf dem Weg nach Bremen

Aus Libyen Chemiewaffen auf dem Weg nach Bremen

Die Evakuierung der libyschen Chemiewaffen ist geglückt. In einer geheimen Mission haben dänische und britische Schiffe die letzten 500 Tonnen aus dem Chemiewaffenarsenal der libyschen Streitkräfte evakuiert. Die Waffen befinden sich jetzt an Bord der dänischen Frachtfähre „ARK Futura“.

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Die Waffen befinden sich jetzt an Bord der dänischen Frachtfähre „ARK Futura“.

Quelle: Frank Behling

Bremen. Gesichert wird der Frachter durch das Landungsschiff „Absalon“ der dänischen Marine sowie das britische Landungsschiff „Mounts Bay“. Die Einheiten mit rund 300 Soldaten an Bord haben am Mittwoch das Mittelmeer bei Gibraltar verlassen und sind jetzt auf dem Weg nach Deutschland. Nächste Woche ist die Entladung der brisanten Fracht in Bremen geplant. Von einer Spezialfirma in Niedersachsen sollen die Stoffe zunächst aus den Behältern geholt und dann unschädlich gemacht werden.

Wie das Außenministerium Dänemarks mitteilte, wurden die Chemikalien am Sonnabend im libyschen Hafen von Misrata verladen. Vorbild für die Aktion war die Sicherung der syrischen Chemiewaffen.

Die Frachtfähre "Ark Futura" gehört zur dänischen Reederei DFDS Seaways, die auch von Kiel aus mit Fähren nach Litauen fährt. Sie fährt für den Einsatz in Charter des  dänischen Verteidigungsministeriums. 

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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