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"Liebestolle" Rehe machen Deutschlands Straßen unsicher

Umwelt "Liebestolle" Rehe machen Deutschlands Straßen unsicher

Auf Deutschlands Straßen beginnt die Brunft der Rehe. Für Autofahrer bedeutet das eine gefährliche Zeit, denn Liebe macht auch Tiere blind, warnte am Donnerstag die Deutsche Wildtier Stiftung.

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Autofahrer sind zu besonderer Vorsicht aufgerufen.

Quelle: Martin Schutt/Archiv

Hamburg. Dann vergessen die scheuen Tiere jede Vorsicht. Bis Mitte August werden liebestolle Ricken und Böcke die Straßen kreuzen. "Autofahrer müssen deshalb vor allem in der Dämmerung, aber auch tagsüber mit völlig unvermuteten Begegnungen rechnen", erklärte der Biologe Andreas Kinser.

Trotz Wildwarnschilder und Wildwarnreflektoren registriert die Polizei allein in Schleswig-Holstein jährlich mehr als 10 000 Unfälle mit Hirschen und Rehen, aber auch Wildschweinen. Die Dunkelziffer dürfte weit höher sein, denn nicht jeder Unfall wird gemeldet.

Jeder Wildunfall muss der Polizei gemeldet werden. Sonst riskiert der Autofahrer eine Anzeige wegen Fahrerflucht und bis zu 2500 Euro Strafe. Die Unfallstelle muss wie jede andere auch abgesichert werden. Um das tote oder verletzte Reh kümmert sich dann ein Jäger. Bundesweit verenden nach Angaben der Deutsche Wildtier Stiftung jedes Jahr mehr als 200 000 Rehe im Straßenverkehr, weil Autofahrer nicht schnell genug bremsen können.

dpa

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