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Lohmeyer sieht Rolle im Doku-Drama über Olympia 72 als Privileg

Medien Lohmeyer sieht Rolle im Doku-Drama über Olympia 72 als Privileg

Die Arbeit am ARD-Doku-Drama "Vom Traum zum Terror - München 72" über die Geiselnahme bei den Olympischen Spielen 1972 hat Schauspieler Peter Lohmeyer als großes Privileg empfunden.

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Lohmeyer: Das Mitwirken in dem Film war ein Privileg.

Quelle: Jens Kalaene/Archiv

Hamburg. "Ich wusste vieles gar nicht, wusste zum Beispiel nicht um die Ängste von Hans-Dietrich Genscher", sagte der 50-Jährige am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa in Hamburg. "Ich wusste nicht mal, dass das Olympische Dorf einen Bürgermeister hatte." In jene Rolle von Walther Tröger schlüpfte Lohmeyer für den Film, den das "Erste" am 22. Juli (21.45 Uhr) zeigt. "Es ist wirklich ein Privileg, das ich da genieße: Ich bekomme politische Bildung und kriege auch noch Geld dafür."

Ausführlich und sehr persönlich erinnert sich etwa der damalige Bundesinnenminister Genscher in dem Mix aus Fiktion und Dokumentation an jene Stunden vom 5. September 1972. Der Film der Autoren Marc Brasse und Florian Huber erzählt, wie Genscher sich selbst als Geisel anbot und am Telefon von seiner Familie Abschied nahm. Seine Rolle in den Spielszenen übernahm Michael Brandner. Daneben wirkten unter anderem Stephanie Stumph als israelische Athletin Esther Roth und Simone Geissler als Leichtathletin Ulrike Meyfarth mit - Roth und Meyfarth kommen selbst zu Wort.

Erst vor kurzem hatte das ZDF die Geiselnahme, bei der elf israelische Sportler von palästinensischen Terroristen ermordet wurden und sechs weitere Menschen starben, im Spielfilm "München 72" thematisiert.

dpa

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