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Mann drohte mit kleinem Beil in Hamburger Bus und U-Bahn

Kriminalität Mann drohte mit kleinem Beil in Hamburger Bus und U-Bahn

Die Hamburger Polizei fahndet nach einem Mann, der am vergangenen Freitag mit einem kleinem Beil zunächst in einem Metro-Bus und dann in einer U-Bahn mehreren Menschen gedroht haben soll.

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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Quelle: Friso Gentsch/Archiv

Hamburg. Ein terroristischer Hintergrund könne ausgeschlossen werden, versicherte ein Polizeisprecher am Montag. Niemand sei verletzt worden. Die Sachverhalte seien erst verspätet angezeigt worden, erklärte die Polizei. Zu der Darstellung von NDR 90,3, Videoaufnahmen von Bahnhöfen würden nach 24 Stunden gelöscht, wollte ein Polizeisprecher sich nicht äußern. Der Mann soll 50 bis 55 Jahre alt sein und und "ein mitteleuropäisches Erscheinungsbild" haben.

Er war laut Polizei am Freitag gegen 12.00 Uhr in einem Metrobus der Linie 5. Auf Höhe Grindelberg sei es zwischen ihm und einem unbekannten Zeugen zu Streit gekommen. Der Verdächtige soll geschrien und gepöbelt haben. Dabei verrutschte seine Jacke, woraufhin mindestens ein anderer Fahrgast ein Beil erkennen konnte. Der Mann verließ am Bezirksamt Eimsbüttel den Angaben zufolge den Bus. Um 13.00 Uhr ging er am U-Bahnhof Schlump in einen Zug der Linie U3 stadtauswärts und sprach eine Gruppe von sechs Kleinkindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren und deren zwei Betreuerinnen an, wie es weiter hieß. Dabei habe er Drohungen ausgestoßen und wiederum sein Beil gezeigt. An der Haltestelle Hoheluftbrücke verließ der Mann den Waggon.

dpa

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