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Mann durch Schuss nahe Reeperbahn verletzt

Kriminalität Mann durch Schuss nahe Reeperbahn verletzt

Blutiges Drama in der Nähe der Hamburger Reeperbahn: Ein Mann schleppt sich mit einer Schussverletzung in die Davidwache. Die Polizei fahndet nach dem mutmaßlichen Schützen.

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Quelle: Bodo Marks

Hamburg. Ein 30-Jähriger ist am Donnerstag in der Nähe der Hamburger Reeperbahn niedergeschossen worden. Das Opfer kam in ein Krankenhaus und sollte dort operiert werden, wie ein Polizeisprecher am Donnerstagabend sagte. Die Feuerwehr sprach von einem Bauchschuss. Die Hintergründe waren zunächst völlig unklar. Wie viele Schüsse fielen, wollte der Polizeisprecher nicht sagen. Die Ermittler fahnden nach dem mutmaßlichen Schützen.

Das Opfer hatte sich den Angaben zufolge noch in die Davidwache geschleppt. Die Beamten riefen die Feuerwehr zu Hilfe. Zur Schwere der Verletzungen konnte der Polizeisprecher nichts sagen. Der Mann sei aber ansprechbar, hieß es.

Nach Angaben eines Passanten soll der mutmaßliche Schütze etwa 1,80 Meter groß und muskulös sein, wie der Sprecher berichtete. Der Verdächtige soll schwarze Haare und ein rundes Gesicht haben. Er sei zu Fuß geflohen.

Die Mordkommission sicherte Spuren rund um den Tatort. Aus einem Lokal am Hamburger Berg, einer Seitenstraße der Reeperbahn, führten Beamte Gäste heraus und fotografierten sie, um ihre Identität festzustellen. Ein Hundeführer war auf der Suche nach Spuren. Mehrere Polizeifahrzeuge standen in der Straße.

dpa

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