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Millionen Zigaretten geschmuggelt: 40-Jähriger vor Gericht

Prozesse Millionen Zigaretten geschmuggelt: 40-Jähriger vor Gericht

Monatelang soll ein 40-Jähriger einen blühenden Zigarettenschmuggel nach Deutschland betrieben haben - dafür steht er seit Dienstag vor dem Kieler Landgericht.

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Ein Mitarbeiter der Zollfahndung hält gefälschte Zigaretten.

Quelle: Christian Charisius/Archiv

Kiel. Mehrere Millionen Zigaretten seien unversteuert über die Grenze gebracht worden, sagte der Staatsanwalt. Der Schaden für das Finanzamt: über 870 000 Euro.

Der Anklage zufolge organisierte der Mann von Januar bis November 2012 mindestens 20 Schmuggelfahrten. Dabei nutzte er nach Angaben der Ermittler ukrainische Lastwagen mit doppeltem Boden. Pro Fahrt wurden so rund 300 000 Zigaretten über Weißrussland, Lettland, Schweden und Dänemark an der Steuer vorbei in die Bundesrepublik gebracht, sagte der Staatsanwalt. Der Angeklagte habe die Zigaretten dann in einer versteckten Lagerhalle bei Flensburg in Container umladen lassen und an mehrere Abnehmer verkauft. 

Gleich zu Verhandlungsbeginn deutete sich ein den Prozess verkürzender Deal zwischen Gericht, Staatsanwalt und Verteidigung an. Demnach kann der Angeklagte bei einem umfassenden Geständnis und einer weitgehenden Wiedergutmachung des Schadens noch mit einer Bewährungsstrafe rechnen.

dpa

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