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Millionenschaden bei Großbrand: 23-Jähriger nicht Täter?

Prozesse Millionenschaden bei Großbrand: 23-Jähriger nicht Täter?

Im Prozess um einen Großbrand in Altenholz (Kreis Rendsburg-Eckernförde) im Herbst 2014 mit Millionenschaden gibt es Zweifel an der Schuld des 23-jährigen Angeklagten.

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Die Statue Justizia.

Quelle: Peter Steffen/Archiv

Kiel. Sein Verteidiger sagte zum Prozessstart in einer kurzen Erklärung: "Mein Mandant ist unschuldig." Zweifel an der Täterschaft des Angeklagten ergaben sich aus den Antworten einer ehemaligen Freundin und eines Polizeibeamten auf die kritischen Fragen der Vorsitzende des Schöffengerichtes. Der 23-Jährige selbst schwieg am Montag vor dem Kieler Amtsgericht. Ihm drohen bei einer Verurteilung wegen schwerer Brandstiftung zwischen einem und 15 Jahren Haft.

Der damals Arbeitslose soll am frühen Morgen des 26. November 2014 einen Müllcontainer angezündet haben. Dadurch ging in Altenholz eine Ladenzeile mit Supermarkt, Restaurant und vielen kleinen Geschäften in Flammen auf. 

Wie sich aus den Befragungen der Vorsitzenden ergab, legte sich die Polizei zu früh und möglicherweise zu einseitig auf den Angeklagten fest. Demnach log zudem eine damals 14-Jährige ehemalige Freundin des Angeklagten in ihrer ersten Vernehmung vor der Polizei. Auch weil sie ihn belastete, kam er vorübergehend in Untersuchungshaft. Vor Gericht gestand sie ihr Lüge ein.   

dpa

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