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Minister Maas kritisiert Datenspeicherung durch Unternehmen

Justiz Minister Maas kritisiert Datenspeicherung durch Unternehmen

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat die umfangreiche Speicherung privater Daten durch Internetunternehmen scharf kritisiert. "Die meisten Daten speichert nicht die NSA, nicht der BND, nicht das BKA, nicht irgendeine Ermittlungsbehörde, die meisten Daten speichern Google, Facebook und Whatsapp", sagte Maas bei der Eröffnung des Deutschen Anwaltstages am Donnerstag in Hamburg.

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Die Firma Google ist einer der größten Datensammler weltweit.

Quelle: Martin Gerten/Archiv

Hamburg. "Was mir stinkt bei der ganzen Debatte: hinter all den Daten, die auch genutzt werden, steht ein Geschäftsmodell." Maas forderte die Kritiker seines Gesetzentwurfs zur Vorratsdatenspeicherung auf, sich auch in diesem Bereich für die Freiheit in der digitalen Welt einzusetzen. Kritiker des Gesetzentwurfs hatten zuvor ein Transparent mit der Aufschrift "Freiheit statt Vorratsdatenspeicherung" hochgehalten und dem Minister eine rote Karte gezeigt. An der zweitägigen Veranstaltung unter dem Motto "Streitkultur im Wandel" nehmen rund 1800 Juristen teil.

dpa

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