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Misshandeltem Säugling geht es besser: Kleine Anfrage der CDU

Kriminalität Misshandeltem Säugling geht es besser: Kleine Anfrage der CDU

Dem bei einer Misshandlung lebensgefährlich verletzten Säugling aus Hamburg-Finkenwerder geht es etwas besser. Die Klinik habe von einer "leichten Besserung" gesprochen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Nana Frombach, am Dienstag.

Hamburg. Nähere Angaben konnte sie nicht machen. Der drei Monate alte Junge war am Mittwoch vergangener Woche mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in eine Spezialklinik gebracht worden. Der 26 Jahre alte Vater sitzt wegen des Verdachts der Misshandlung von Schutzbefohlenen in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft. Er habe Angaben gemacht, die der Haftrichter als Teilgeständnis gewertet habe, sagte Frombach.

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hatte am Montag das Bezirksamt Mitte kritisiert. Wieso sei das Jugendamt nicht sofort eingeschritten, nachdem es über mehrere Polizeieinsätze in der elterlichen Wohnung informiert worden sei, fragte der Familienpolitiker Philipp Heißner. Seine Fraktion stellte dazu eine Kleine Anfrage. Eine Sprecherin des Bezirksamts sagte, die Beantwortung sei in Arbeit. Zu Einzelheiten wollte sie sich aufgrund des Sozialdatenschutzes nicht äußern. Für das Baby sei eine sogenannte Inobhutnahme veranlasst worden. Ein Familiengericht müsse über das Sorgerecht entscheiden.

dpa

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