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Misshandelter Mongols-Rocker: bei Überfall Machete dabei

Prozesse Misshandelter Mongols-Rocker: bei Überfall Machete dabei

Der Anfang Januar in Hamburg-Horn überfallene und schwer misshandelte Mongols-Rocker war selbst mit einer Machete bewaffnet. Die habe er zu seiner Sicherheit bei der Verabredung in einer Gartenlaube dabeigehabt, sagte der 26-Jährige am Mittwoch als Zeuge vor dem Landgericht.

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Landgericht.

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Hamburg. Wenige Tage zuvor sei auf dem Kiez auf ihn geschossen worden. Die Machete habe neben ihm in einer Hülle auf dem Sofa gelegen, als plötzlich vier bis fünf Maskierte hereingestürmt seien und ihn mit Schlagringen verprügelt und mit einem Messer verletzt hätten. Er sei ohnmächtig geworden und erst gefesselt wieder zu sich gekommen.

Angeklagt sind fünf junge Männer und zwei Frauen. Der mutmaßliche Haupttäter soll nach Angaben eines Gerichtssprechers Verbindung zum rivalisierenden Rockerclub Hells Angels gehabt haben. Der Anklage zufolge hatte einer der Mittäter Anfang Januar dem Mongol Sex mit den Frauen versprochen. Sie holten ihn mit einem Auto ab und fuhren gemeinsam in eine Gartenlaube. Die Täter sollen ihr Opfer in einer Straße in der Nähe zurückgelassen haben. Die Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung und Freiheitsberaubung.

dpa

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