9 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Mord an Nachtportier: Verteidigung fordert Freispruch

Prozesse Mord an Nachtportier: Verteidigung fordert Freispruch

Im Prozess um den Mord an einem Nachtportier in Oststeinbek hat die Verteidigung Freispruch gefordert. Die Hauptverhandlung habe keinerlei Beweise dafür erbracht, dass der Angeklagte seinen Ex-Schwager getötet habe, sagte der Anwalt in seinem Plädoyer vor dem Lübecker Landgericht.

Lübeck. Die Indizienkette von Staatsanwaltschaft und Nebenklage sei lückenhaft und stütze sich hauptsächlich auf die Aussagen von zwei wenig glaubwürdigen Zeugen, sagte er. Dem 47-jährigen Mann wird vorgeworfen, sein 29 Jahre altes Opfer im März 2014 auf einem Feldweg in Oststeinbek im Kreis Stormarn mit vier gezielten Schüssen getötet zu haben. Staatsanwaltschaft und Nebenklagevertreter haben gefordert, den Angeklagten wegen Mordes zu lebenslanger Haft zu verurteilen. Aus Termingründen wurde das Plädoyer der Verteidigung am Freitag unterbrochen. Sein zweiter Verteidiger soll am 24. Juni zu Wort kommen. Das Urteil wird nach gegenwärtiger Planung des Gerichts für den 6. Juli erwartet.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Norddeutschland 2/3