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Mutter erstochen: 21-Jähriger muss in Psychiatrie

Prozesse Mutter erstochen: 21-Jähriger muss in Psychiatrie

Nach tödlichen Messerstichen auf seine Mutter muss ein 21-Jähriger aus dem Kreis Segeberg dauerhaft in die Psychiatrie. Das Kieler Landgericht ordnete am Dienstag die Unterbringung des Mannes in einer geschlossenen Fachklinik an.

Kiel. Laut Richterspruch hatte der 21-Jährige seine Mutter am 14. Januar im Zustand der Schuldunfähigkeit attackiert. Ein Gutachter habe dem Beschuldigten eine "schizo-affektive Psychose zur Tatzeit" bescheinigt, sagte eine Gerichtssprecherin. Der Staatsanwalt hatte in dem Sicherungsverfahren die Unterbringung des Beschuldigten in der Psychiatrie beantragt.

Den Angaben zufolge hatte der 21-Jährige "völlig unvermittelt und wie von Sinnen" drei Mal auf seine Mutter eingestochen. Der tödliche Stich traf sie demnach im Rücken. Die Frau verblutete noch in ihrer Wohnung. Nach der Messerattacke soll der 21-Jährige seine Mutter noch mit Fußtritten traktiert haben. Erst der hinzugeeilte Großvater habe ihn überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten können. Zum Schutz der Persönlichkeitssphäre des Beschuldigten war die Öffentlichkeit weitgehend vom Verfahren ausgeschlossen.

dpa

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