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Nach Babytod: CDU will Sondersitzung im Familienausschuss

Kriminalität Nach Babytod: CDU will Sondersitzung im Familienausschuss

Nach dem Tod des zwölf Monate alten Tayler hat die CDU in der Hamburgischen Bürgerschaft eine Sondersitzung des Familienausschuss beantragt. Eine der zentralen Fragen, die geklärt werden müssten, sei, wie es sein könne, "dass in Hamburg immer wieder Kinder durch Misshandlung oder Vernachlässigung zu Tode kommen", sagte der familienpolitische Fraktionssprecher Philipp Heißner am Sonntag.

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Ein Schild, Kerzen und ein Plüschtier in Gedenken an Tayler stehen in Hamburg.

Quelle: Daniel Bockwoldt

Hamburg. Es mache tief betroffen, dass erneut ein Kind in Hamburg ein so schreckliches Schicksal erleiden musste. Die Nachricht vom Tod des Babys habe die Stadt nur wenige Stunden nach der Gedenkveranstaltung zum zweiten Todestag der kleinen Yagmur erreicht. Die Parallelen zwischen den beiden Fällen sind nach Ansicht der CDU-Fraktion frappierend.

Heißner verlangt eine schonungslose Aufklärung. Neben der geforderten Sitzung des Familienausschusses hat seine Fraktion eine Schriftliche Kleine Anfrage eingereicht, um Informationen zu erhalten. Tayler war am Samstagabend im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) gestorben. Er soll geschüttelt worden sein. Ermittelt wird nach Angaben von Oberstaatsanwalt Carsten Rinio gegen die 22 Jahre alte Mutter des Kindes und ihren 26 Jahre alten Lebensgefährten.

dpa

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