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Nach Bunkerbrand: Erste Anwohner kehren in Häuser zurück

Brände Nach Bunkerbrand: Erste Anwohner kehren in Häuser zurück

Drei Wochen nach dem verheerenden Bunkerbrand in Hamburg-Rothenburgsort sind die ersten Anwohner wieder in ihre Häuser zurückgekehrt. Die Behörden hätten am Dienstag 84 von 223 Wohnungen freigegeben, sagte ein Sprecher der Immobilien-Gesellschaft Frank-Gruppe, die die Häuser verwaltet.

Hamburg. Es sei damit zu rechnen, dass in den kommenden Tagen die Freigabe für weitere Wohnungen komme. Die Behörden hatten Wischproben veranlasst, um eine mögliche Schadstoffbelastung auszuschließen. Einige Wohnungen seien so stark verrußt, dass die Rückkehr der Mieter auch noch zwei bis drei Wochen dauern könne, hieß es. Die Frank-Gruppe hat noch immer um die 90 Hotelzimmer angemietet. Dort harren rund 180 Menschen aus.

In dem Hochbunker waren Anfang des Monats mehr als 70 Tonnen ätherische Öle in Brand geraten. Noch während der Löscharbeiten kam es zu einer Explosion, bei der 45 Menschen verletzt wurden. Nur vier Tage später brannte es in einem Bahrenfelder Bunker, in dem 5,5 Tonnen Pyrotechnik lagerten. Dort war niemand verletzt worden, rund 150 Anwohner konnten nach kurzer Evakuierung wieder in ihre Häuser zurück. Die Brandursachen sind noch nicht geklärt, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag sagte. Brandermittler wollen in der nächsten Woche möglicherweise erneut in den Bunker in Rothenburgsort gehen, sofern Statiker das erlauben.

dpa

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